Chronik Böllergruppe SSV Dietershofen

seit 1979

 

                                                          

                                                                                                 

 

 

 

 

     

 

 

 

 

 Allgemeines zur Entstehung und Historie des Böllerschießens

 

Das Böllerschießen ist Pflege und Erhaltung eines uralten Brauchtums und wird nachweislich seit frühester Zeit, bis ins 14./15. Jahrhundert zurückgehend ausgeübt (Erstnachweis 1377).

Es stammt aus dem Keltischen und hat sich der jeweiligen Zeit angepasst. Die einzelnen Bräuche sind sehr mannigfaltig und unterscheiden sich von Region zu Region.

Das Böllerschießen war vor Jahrhunderten noch Kriegsbrauch und hat sich nun in den vergangenen Jahrzehnten zu einem Volksbrauch entwickelt. Die nordbayrischen Böllerschützen huldigen gemeinsam diesen Brauchtum.

Damals verwendete der Mensch dieses Hilfsmittel um Lärm zu erzeugen. Die Gründe dazu waren die rasche Verbreitung einer Warnung, das Abwehren und Vertreiben böser Dämonen, das Ausdrücken von Freude, das Aufwecken der Natur und schließlich das Vorantreiben des Wachstums.

Das war dazu üblich, an den bedeutendsten Raunächten der Winterzeit zu schießen.

Dies waren aber bestimmt nicht die Gründe weshalb unsere Gründer im SSV Dietershofen mit dem Böllern begonnen haben. Ich denke es ging hier in erster Linie um Spaß und die Freude am gemeinsamen tun, natürlich mit dem Hintergrund ein Fest würdig zu eröffnen oder eine Person zu ehren.

 

 

Aktuell besteht unsere Böllergruppe aus 2 Frauen und 13 Männern

 

 Böllerkommandant ist seit Existenz unserer Gruppe Peter Löffler der Schwarzpulver im Blut hat und unsere Gruppe mit dementsprechenden Engagement und Einsatz seither führt. 

 

Die Anfänge unserer Böllergruppe gehen zurück auf das Jahr 1979. 

Damals haben einige wenige Mitglieder um Peter Löffler, Peter Giesler, Georg Hirschmann, Günther Vizithum, Andreas von Frantzky und Manfred Müller noch mit Vorderlader Gewehren, ohne Beiladung, begonnen anlässlich der Hochzeit von Paul Wirth zu böllern.

 

 Hier beim Auszug von Paul Wirth aus der Kirche in Kirchensittenbach.

 

In den Folgejahren wurde das Ganze mit ersten Böllergeräten bei Gelegenheiten wie runden Geburtstagen und anderen festlichen Anlässen in

lockerer Formation und Häufigkeit durchgeführt.

  

Böllern anlässlich des 50sten Geburtstags von unserem damaligen Vorstand Georg Hirschmann.

 

1993 ist leider eines unserer Gründungsmitglieder, Andreas von Frantzky, überraschend im Alter von 36 Jahren verstorben.

Ab 1990 hat unsere Gruppe begonnen an allen Böllertreffen im Gau Pegnitzgrund und deren weiteren Umgebung teilzunehmen.

Seit dem ersten Gauböllertreffen 2001 in Troschenreuth haben wir an allen Gauböllertreffen des Schützengaues Pegnitzgrund teilgenommen.

 

Böllern anlässlich der Hochzeit vom Schützenbruder Patrick Bräunlein mit seiner Frau im Mai 2019